Wernersdorf, Kreis Bolkenhain/Jauer     (poln. Dobrociesz)

	Gründung:		ca. 1305 als "Villa Wernheri"

	Grundherrschaft:	Hans Abraham von Warnsdorf und Karl Christoph von Zedlitz (1654)

	Wernersdorf wurde 1927 nach Merzdorf eingegliedert.
	Zum 1. Oktober 1932 wurden der Kreis Jauer und der Landkreis Liegnitz zum neuen Landkreis Liegnitz und
	die Kreise Bolkenhain und Landeshut zum neuen Kreis Landeshut zusammengeschlossen.
	Am 1. Oktober 1933 wurde der aufgelöste Kreis Jauer in anderer Abgrenzung aus Teilen des Kreises Landeshut
	und des Landkreises Liegnitz wieder hergestellt.

	Am 1. April 1936 wurden Merzdorf und damit auch Wernersdorf in den Kreis Landeshut eingegliedert.

	Kirchen:	ab 1355 katholische Kirche, diese von 1550 - 04.02.1654 evangelisch
		1742/43 Bau der evangelischen Bethauses, 1839 geschlossen, 1842 - 1844 Neubau
	Schulen:	ab 1719 katholische Schule
		Oberwernersdorf: ab 1742 evangelische Schule (Kantorschule) im gemieteten Haus, 1749 Bau des Schulhauses
		Niederwernersdorf: ab 1742 evangelische Schule (Niederschule bzw. Boberschule) in einem Privathaus, 1865 Bau des Schulhauses

	Katholische Kirche:	katholische Filiale von Landeshut
	Evangekische Kirche:	Wernersdorf
	Standesamt:		Wernersdorf
	Amtsgericht:		Bolkenhain
	Amtsbezirk:		Wernersdorf

	Einwohner:
	1747:	550 (davon 277 in Oberwernersdorf und 273 in Niederwernersdorf)
	1844:	1184 (davon 608 in Oberwernersdorf und 576 in Niederwernersdorf)
	1900:	1033
	1911:	997 (davon 902 evangelisch, 95 katholisch) + 12 Rittergut	(davon 11 evangelisch, 1 katholisch)

	Aktueller Bestand:

	Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen):
	Taufen:	1775-1783     ev.	• Details
	Tote:	1765-1798     ev.	• Details

	Der Film Nr. 1732574 (Tei 3) beinhaltet  evang. Taufen, Trauungen und Tode  von Merzdorf und Wernersdorf ab 1706.	• Details

	Es gibt nur noch Reste der evgangelischen Kirchenbücher von Merzdorf und Wernersdorf, aber die Grund- und Hypothekenbücher
	liegen (mit Namensregistern) im Archiv Liegnitz, verzeichnet unter Amtsgericht Bolkenhain.
	(Quelle: Dr. Claus Christoph, http://www.christoph-www.de)


	• Link zur Archivübersicht



	pdf  Adressbuch des Kreises Bolkenhain 1911 (abgeschrieben von Maria-Christine Meske)